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Kunst für Millionen
– die Geschichte des Skulpturenparks Billund

2010: Anträge an zahlreiche Stiftungen betr. die Alfio Bonanno-Skulptur, jetzt als

„Stella B“ bezeichnet.

 

Sommerausstellung 2010 geplant.

 

2009: Einer der Initiatoren des Skulpturenparks Billund, Peter Ambeck-Madsen, Treibkraft und Mitglied der Arbeitsgruppe von Beginn an, stirbt im Februar 2009.

 

2008: Kauf und Enthüllung von „Träumen, leben, spielen“ (Thomas Kruse, inspiriert und assistiert von ungefähr 70 Kindern der Bildschule) für DKK 175.000 – finanziert vom Ole Kirks-Fond. Ingvar Cronhammars „Parkbank IV“ aus dem Jahr 2007 (Nr. 2 von insgesamt 7 Ausgaben) wird im Juni enthüllt. Das Werk (Wert DKK 320.000) wird von Camilla und Kjeld Kirk Kristiansen gespendet. Die Verankerung des Werkes wird vom örtlichen Unternehmen K.G. Hansen und Söhne geliefert und gespendet.

Skulpturenarbeitsgruppe.

 

2007: Zusammenarbeit zwischen dem Bildkünstler Thomas Kruse und der Bildschule in der Billund Musik- und Kulturschule. Thomas Kruse und die Schüler der Bildschule schaffen ein Mosaikpyramidentor für den Eingang zum Skulpturenpark am Nordmarksvej.

 

2005 und 2006: Die Arbeitsgruppe sendet im Mai 2005 einen schriftlichen Vorschlag über eine kleine Änderung des Wegeverlaufs sowie die Installation von Beleuchtung entlang der Wege durch den Skulpturenpark an den Bürgermeister der Gemeinde Billund. Der Vorschlag weist im Zusammenhang mit den Plänen über einen erweiterten Tourismus am Stadtrand (Lalandia Billund) auch in die Zukunft. Aufgrund der knapp bemessenen Finanzen und der Gemeindezusammenlegung wird der Vorschlag erst 2007 erneut diskutiert, sowie 2008, als die Handelsvereinigung in Billund ihre Ideen u. a. über den Skulpturenpark vorstellt. Die Arbeitsgruppe erörtert während mehrerer Besprechungen verschiedene Beleuchtungsmöglichkeiten, Wegeverläufe und den Wegebelag.

 

Die Arbeitsgruppe formuliert eine eigentliche Vision für den Skulpturenpark:

„Die Vision besteht darin, der Lokalbevölkerung, Touristen und Hotelgästen visuelle Erlebnisse hoher künstlerischer Qualität zu bieten. Dies wird durch Anschaffung/Leihe/Ausstellung einer vielfältigen Auswahl wetterbeständiger, robuster Skulpturen erreicht, die von traditionellen Granitwerken über Eisen, Stahl und Bronze bis zu keramischen Werken, Landkunst und anderen Ausdrucksformen reicht. Es besteht die Vision, dass der Skulpturenpark Billund zu den besten des Landes gehören soll, und dadurch Billund auf sowohl die Dänemarks- als auch die Weltkarte setzt.

Die Vision – im Laufe der Jahre – besteht darin, dem Gebiet weitere 20-30 Skulpturen unterschiedlicher Größe hinzuzufügen.“

 

2006 wird das Logo präzisiert und die Beschilderung erneuert, sodass sie lesbarer wird. Planung braucht Zeit - ein einzigartiges Landkunstprojekt.

 

Bereits im Sommer 2005 besuchte der international anerkannte Landart-Künstler Alfio Bonanno (er lebt und arbeitet in Rudkøbing) den Skulpturenpark Billund. Er steht seit einigen Jahren auf der Wunschliste, und so beginnt eine interessante Zusammenarbeit. Es gibt mehrere Besprechungen und einige interessante Projektvorschläge für eine Landart-Skulptur am Flüsschen Billund, viele Berechnungen durch Bauunternehmen und Ingenieure, geotechnische Berechnungen, Nachbarschaftsanhörungen sowie ein physisches Modell der Vorstellung des Projekts. Es wird weitere Berechnungen und Einschätzungen geben. Im Jahr 2009 wird sich die Arbeitsgruppe dann an einige große, dänische Fonds wenden, um das Projekt zu realisieren, das den Skulpturenpark Billund auf Weltklasseniveau heben wird.

 

2004: Mit der wohlwollenden Hilfe in Höhe von DKK 50.000 von der Gemeinde Billund sind wir in der Lage, 6 Skulpturen für eine 4-monatige Sommerausstellung zu leihen, zu transportieren und aufzustellen. Der Künstler Jens Chr. Jensen aus Ikast stellt 5 interessante, abstrakte Skulpturen aus Granit vor. Gunhild Rudjord und Esben Lyngsaa Madsen stellen „Pentagonia“ aus, die aus blauen Steingutkacheln und einem Fundament aus Eisen besteht.

 

Es ist – mit Unterstützung der Gemeinde Billund, dem Ole Kirks-Fond, der Bank „Jyske Sparekasse“ und dem Kreis Ribe – gelungen, „Pentagonia“ (DKK 190.000) sowie eine der Skulpturen von Jens Chr. Jensen, die als „Granit auf Säulen“ (DKK 110.000) beschrieben wird, zu erwerben.

 

2003: Die Arbeitsgruppe Skulpturenpark Billund wird vom damaligen Wirtschaftsleiter der Gemeinde, Kurt Jepsen, zu einer Besprechung eingeladen.

Die Arbeiten beginnen erneut in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Billund.

Die verfügbaren Mittel von DKK 65.000 werden im Laufe des Jahres zur Erneuerung der Schilder verwendet - eine robustere Form an jeder einzelnen Skulptur sowie drei neue hohe Eingangs- und Parkschilder. Gestaltet und teilweise gesponsert von MODULEX Danmark A/S, Billund. Die Arbeitsgruppe erörtert Zukunftsperspektiven und Möglichkeiten: bereits für das Jahr 2004 geeignete Künstler sowie 1-2 Wunschskulpturen für den Skulpturenpark finden – teils durch Beschaffung der notwendigen finanziellen Mittel in der lokalen Wirtschaft und der Gemeinde Billund (sowie dem damaligen Kreis Ribe). Sowohl die Gemeinde Billund als auch der Ole Kirks-Fond standen der Wiederaufnahme der Aktivitäten positiv gegenüber. Die Gruppe muss weiterhin immer wieder um finanzielle Unterstützung bitten. Die Gemeinde Billund steht einer dringend notwendigen gärtnerischen Auffrischung von Rasen, Büschen und Bäumen positiv gegenüber. Die landschaftlichen Erneuerungsarbeiten werden im selben Jahr durchgeführt.

 

2001: Kauf von „Willkommen in meiner Welt“ (Pontus Kjerrmann) für DKK 150.000 – finanziert zu jeweils 50 % von der LEGO Company und der Gemeinde Billund.

 

1998-2000: Keine Aktivitäten aufgrund von Geldmangel.

Die verschiedenen MODULEX-Schilder werden mehrmals mutwillig zerstört.

 

1997: Kauf von „Gartenfrau“ (Lotte Olsen) für DKK 65.000.

 

1996: DKK 100.000 von der Gemeinde.

Kauf von „Horizont“ (Thorkild Hoffmann) für DKK 100.000.

 

1995: Große Sommerausstellung mit 17 vor Ort von Studenten der Kunstakademie in Kopenhagen geschaffenen Werken. Die LEGO-Gruppe unterstützt mit DKK 50.000.

Großes Interesse und lokale Debatte für/gegen mehrere der Werke - sowie einige mutwillige Beschädigungen.

Kauf von „Eine Begegnung“ (Hans August Andersen) für DKK 180.000 – hiervon DKK 30.000 vom Kunstausschuss des Kreises Ribe.

 

1994: DKK 100.000 von der Gemeinde.

Sommerausstellung mit 5 eigenen und 6 geliehenen Skulpturen.

In der Pressemitteilung über die Ausstellung berichtet die Arbeitsgruppe auch über die Vision, über eine Reihe von Jahren insgesamt 25-35 Skulpturen anzuschaffen.

Kauf von „Divan“ (Divan) (Claus Fisker Andersen) für DKK 100.000.

Korsager Grafisk Design, Esbjerg gestaltet das Logo des Skulpturenparks.

 

1993: Sommerausstellung: 23 geliehene Skulpturen und ein Budget von DKK 125.000. Die LEGO-Gruppe sponsert und die MODULEX Danmark A/S stellt Schilder zum Selbstkostenpreis her. Auch andere lokale Unternehmen unterstützen die Ausstellung.

Die LEGO-Gruppe kauft das „Sternentier“ (Harvey Martin) für DKK 350.000 sowie „Drei Spielskulpturen“ (Poul Bækhøj) für DKK 250.000. Die Gemeinde erwirbt die Bronzefrauenfigur „Stehende Figur“ (Keld Moseholm Jørgensen) für DKK 275.000.

 

1992: DKK 100.000 von der Gemeinde für Kunst im Jahr 1992 – und Zusage der LEGO-Gruppe über denselben Betrag. Für 1993 wird eine Sommerausstellung mit geliehenen Skulpturen geplant, der damalige Leiter des Kunstmuseums in Vejen, Svend Holm Larsen, ist Berater. Kauf und Aufstellung der „Arche“ (Lis Andersen). Preis DKK 200.000 bezahlt von der Gemeinde.

 

1991: Im Januar plant die Gruppe 4 das, was später den Namen Skulpturenpark Billund erhält. Ziel: der Bevölkerung der Stadt, den Bürgern der Gemeinde, Touristen und Hotelgästen ein künstlerisches Erlebnis in der schönen Natur der öffentlichen Anlagen entlang des Flüsschens Billund zwischen der Trabrennbahn und der Enggård-Schule sowie dem Waldparkviertel und dem Tennisplatz zu bieten. Eine spätere Erweiterung wird auch den Bereich entlang des Billund-Centers parallel zur Straße Skolevej umfassen.

Im März genehmigt die Gemeinde die Unterstütung des Projekts – und der Weg entlang des Flüsschens wird verstärkt. Die erste Skulptur „Eingang“ (Niels Peter Bruun Nielsen) wird aufgestellt. Kaufpreis kommunale 250.000 dänische Kronen. Alfio Bonannos ausgeliehene Skulptur „Blauer Stein“ wird nach mehrmaliger mutwilliger Beschädigung entfernt und aus versicherungstechnischen Gründen vernichtet.

 

1990: Die Billund Initiativ-Gruppe (BIG) unter der Billund Handels- und Wirtschaftsvereinigung sowie dem Wirtschaftsbüro lädt im September zu einem Gespräch über die „Ausgestaltung des Stadtbereichs“ ein. Die Projektgruppe 4 wird mit Erik Møller Nielsen als Vorsitzendem gebildet – weitere Mitglieder: Kulturausschussvorsitzender Henning Kristensen, Peter Ambeck-Madsen als Vertreter der LEGO-Gruppe, Jens Poulsen als Vertreter des LEGOLAND-Parks, Flemming Washuus als Vertreter für die Geschäftsbesitzer sowie die Künstler Ingrid Kathrine Villesen, Bjarne Jakobsen und Bøje Sørensen als Vertreter der Bürger in Billund und Vorbasse.

Der kommunale Kunstausschuss aus dem Jahr 1987 legt seine Arbeit nieder – im Haushaltsplan für 1991 hat die Gemeinde jedoch DKK 250.000 für Kunsteinkäufe budgetiert.

 

1989: Alfio Bonannos „Konstruktion mit blauem Fragment“ - im Volksmund „Der blaue Stein“ genannt - wird (leihweise) vor dem Pflegeheim aufgestellt.

Absagen vom „Ny Carlsberg Fond“ sowie dem Staatlichen Kunstfond auf die Anfrage, Kunst in Billund zu unterstützen. Die Bank Bikuben in Billund will sich mit DKK 50.000 beteiligen. Die Energiegesellschaft „Naturgas Syd“ will mit 300 m Gasleitung (und evtl. Gasverbrauch) in der Stadtmitte unterstützen, wenn Hans Krulls Vorschlag eines feuerspeienden Drachenwasserkunstwerks realisiert wird. Das Projekt „Kunstausgestaltung“ wird aufgrund von Einsparungen aus dem Haushaltsplan der Gemeinde genommen.

 

1988: Die Flashkünstler Per Kramer, Leif Mikkelsen, Hans Krull und Alfio Bonanno stellen konkrete Skizzenvorschläge vor. Die LEGO-Gruppe kündigt an, sich an einer 50-50-Finanzierung zu beteiligen, wenn die Gemeinde sich ebenfalls beteiligt. Die Gemeinde Billund veranschlagt für die kommende 4-Jahresperiode jährlich DKK 250.000 für die Anschaffung von Kunst.

 

1987: Die Debatte geht weiter, und die Gemeinde Billund bildet einen Kunstausschuss, von dessen Mitgliedern Peter Ambeck-Madsen und Ingrid Kathrine Villesen in der später gebildeten Skulpturenpark-Arbeitsgruppe fortsetzen.

 

1986: Beginn einer Debatte in der Lokalpresse, unter anderem über Kunst-Stadttore an allen Zufahrtswegen nach Billund.

 

 

 

 

 

 

 

 

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